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Biologische Landwirtschaft

Biologische, ökologische oder (im englischen und spanischen Sprachgebrauch) organische Landwirtschaft ist eine Landwirtschaft, die bemüht ist, Natur, Umwelt und Tiere zu respektieren. Es gibt verschiedene Verbände, die ihre Richtlinien haben und die Landwirte auf deren Einhaltung kontrollieren. Natürtlich ist jede Landwirtschaft eine Arbeit mit biologischen, ökologischen und organischen Prozessen, so muss eingestanden werden, dass diese Wörter hier eine Sonderbedeutung haben.

Das Zertifikat wurde geschaffen, um dem Kunden eine gewisse Transparenz zu bieten. Daher ist es bei bloßer Produktion zur Selbstversorgung meist unnötig, dieses Zertifikat zu haben.

In der biologischen Landwirtschaft (umgangssprachlich auch: Biolandwirtschaft) spielen Fruchtwechsel und natürliche Dünger (wie Mist und Kompost) eine große Rolle. Chemische Dünger, viele (aber nicht alle) Pestizide und alle Produkte gentechnisch veränderter Organismen sind verboten.

Selbstverständlich ist noch nicht in jedem Fall eine ideale Lösung bekannt, etwa zur Bekämpfung bestimmter Schadorganismen, deshalb werden weitere Forschungen betrieben.

Man muss keine Schwarzweißmalerei betreiben, die Produkte aus ökologischer Landwirtschaft seien immer besser als andere. So trägt etwa Plmöl zur Zerstörung der malaiischen und indonesischen Urwälder bei, auch wenn es als ökologisch oder nachhaltig zertifiziert ist.

Die Richtlinien beziehen sich nur auf die Produktion, nicht zum Beispiel auf den Transport. So kann man Äpfel kaufen, die mit viel Energieverbrauch von Australien oder Argentinien nach Europa transportiert worden sind, was aus ökologischer Sicht kontraproduktiv ist. Hier ist es Aufgabe der Konsumenten, kritisch zu bleiben und sich auf lokale Produkte der Saison zu konzentrieren.

Andererseits können Produkte aus der Wanderweidewirtschaft normalerweise kein Ökozertifikat bekommen, da der Hirte keine Kontrolle über die Bewirtschaftung der beweideten Flächen hat. Dennoch schafft diese Wirtschaftsform vielfach wertvolle Ökosysteme. So ist es nichts Verwerfliches, wenn ein auf Bioprodukte spezialisiertes Geschäft deren Produkte verkauft, vorausgesetzt, dass für dei Kunden Transparenz vesteht.

Etwas anderes, was man tatsächlich als kontraproduktiv für die biologische Landwirtschaft ansehen kann, ist, dass immer mehr Bioläden Produkte auf der Basis von Soja (meistens gentechnisch verändert, sofern auf der Packung nichts Gegenteiliges ausgewiesen ist) und Palmöl verkaufen, um die Bedürfnisse der veganen Mode, aus Industrieinteressen geschaffene Bedürfnisse, zu befriedigen.

Russisch: органическое сельское хозяйство, экологическое сельское хозяйство

Mist (hier Ziegenmist), eine der Grundlagen der biologischen Landwirtschaft

Externer Link:

Schädlinge im Garten im Heilpflanzen-ABC (spanisch)