Plantes i humans
Plantes i humans

Bestäubung

Bei Bestäubung denken Nicht-Ökologen in der Regel an Honigbienen. In Wirklichkeit sind die Honigbienen nicht so wichtig, wie man oft denkt. Wildpflanzen brauchen keine domestizierten Bienen zur Bestäubung.

Viele Pflanzen müssen bestäubt werden, um Samen zu entwickeln. Jede Pflanzenart hat ihre spezifische Art, bestäubt zu werden. Einige werden vom Wind bestäubt, das nennt man Anemophilie. Andere werden von Tieren bestäubt, das heißt Zoophilie. Je nach Bestäuber kann man weiter unterscheiden: Entomophilie ist Bestäubung durch Insekten (Wildbienen, Fliegen, Käfer ...), Ornithophilie durch Vögel (im Mittelmeergebiet nach bisherigem Kenntnisstand nur der Stinkstrauch), Chiropterophilie durch Fledermäuse.

Manche Pflanzen bestäuben sich selber (Beispiele: Weizen, Hafer, Gerste, aber nicht Roggen). Manche Kulturpflanzen müssen von Menschenhand bestäubt werden, da ihre originales Bestäuber nicht im Gebiet vorkommen.

Bestäubung im Fall von Zoophilie ist zum Nutzen sowohl der Pflanze als auch des Tieres. Gewöhnlich erhält das Tier von der Pflanze Nahrung, oft Nektar, manchmal (wie beim Mohn) nur einen Teil des Pollens (den Bienen brauchen, um ihre Brut zu füttern). Viele Wildbienen sind hochspezialisiert auf einzelne Pflanzenarten.

Anemophilie ist am verbreitetsten bei Gräsern und Bäumen, die in ihrem Habitat in großer Zahl vorkommen. Zoophile Pflanzen haben gewöhnlich farbige Blüten, damit die Bestäuber sie leicht finden. Die Blüten sind sozusagen die Organe des Austausches mit der Tierwelt.

Russisch: опыление